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Ein Kleinod in Elmenhorst

Bildstock mit bewegter Geschichte
  Elmenhorster BildstockCopyright: ecdoepper, Lünen
Der Bildstock beherbergt eine Marienfigur und steht auf dem Hof Elmenhorst (Idas Plätzchenstube). Doch das Heiligenhäuschen stand nicht immer dort.
Die zugewachsene Schlossruine WilbringenCopyright: Pastoralverbund Lünen
Ursprünglich war der Bildstock im Hof des Schlosses Wilbringen (Waltrop, Grenze zu Lünen am Kanal) aufgebaut. Später fand er seinen Platz vor dem herrschaftlichen Gebäude, das nach dem I. Weltkrieg zur Ruine verfiel.
In der Nazizeit wurde der Ort zum geheimen Treffpunkt für die Kolpinpsbrüder aus Brambauer, da ein öffentliches Auftreten verboten war.

Nach dem II. Weltkrieg sorgten sich die Kolpinger weiter um das Heiligenhäuschen und retteten es 1964, indem sie es restaurierten.

Vor 50 Jahren begannen die Bezirksmaiandachten. - In den 90er Jahren kaufte Bauunternehmer und Marienverehrer Norbert Gockeln die Parzelle am Schloss samt Bildstock. Anfang der 2000er zeichnete sich ab, dass der Ort für Gottesdienste nicht mehr geeignet war, so dass der Elmenhorster Schützenverein 2003 das Häuschen ab- und auf dem Grundstück von Ida Elmenhorst wieder aufbaute. Nun konnte wieder in Ruhe Gottesdienste gefeiert werden.

Elmenhorster Bildstock, im Hintergrund das "Colani-Ei" in BrambauerCopyright: Pastoralverbund Lünen
Der Elmenhorster Bildstock wird das ganze Jahr über immer wieder gerne zum Verweilen und zum Gebet aufgesucht.