Das Erntedankfest ist eines der ältesten kirchlichen Feste und wird in der katholischen Kirche gefeiert, um Gott für die Gaben der Ernte zu danken. Es findet meist Ende September oder Anfang Oktober statt, wenn die Felder abgeerntet sind und die Früchte der Natur eingebracht wurden.
Geschichte und Bedeutung
Die Tradition des Erntedankfestes reicht bis ins Mittelalter zurück. Schon damals brachten Bauern einen Teil ihrer Ernte als Zeichen des Dankes in die Kirche. Heute erinnert das Fest daran, dass Nahrung und Wohlstand nicht selbstverständlich sind und dass die Bewahrung der Schöpfung eine wichtige Aufgabe für die Menschen ist.
Im Gottesdienst werden Obst, Gemüse, Getreide und Brot gesegnet. In vielen Gemeinden wird eine Erntekrone aus Getreide geflochten, die als Symbol für den Reichtum der Ernte gilt. Das Fest lädt dazu ein, nicht nur Dankbarkeit zu zeigen, sondern auch bewusst zu teilen – viele Gemeinden nutzen Erntedank, um Lebensmittel für Bedürftige zu sammeln.
Auch in den Kirchen des Pastoralen Raumes Lünen wurde wieder Erntedank gefeiert. In St. Barbara in Brambauer war der Altar wunderbar geschmückt (siehe Bild rechts). Nach einem feierlichen Gottesdienst, den die Musikgruppe Cantate Domino musikalisch mitgestaltet hat, konnten die Besucherinnen und Besucher Gaben gegen eine Spende mit nach Hause nehmen. Die Spenden kamen der Messdienerarbeit in St. Barbara zugute.
Auch in Herz Jesu in Lünen, Mitte und in der Kirche Heilige Familie, Lünen-Süd waren die Altäre festlich geschmückt!

Erntedankaltar Herz Jesu, Lünen-Mitte Foto: Jasperneite

Erntedankaltar Heilige Familie, Lünen-Süd Foto: privat
Vielen Dank an alle, die hierbei geholfen haben und so den Dank an Gott sichtbar gemacht haben.