Erzbistum Paderborn errichtet 21 Groß-Pfarreien

Das Erzbistum Paderborn hat neue Informationen zum Transformationsprozess geteilt.

Neue Informationen zum Transformationsprozess im Erzbistum Paderborn

 

Das Erzbistum Paderborn hat über die nächsten Schritte des Transformationsprozesses informiert.

 

Zum ersten Advent dieses Jahres werden 21 neue Seelsorgeräume errichtet, die (bis auf einige Ausnahmen) den Grenzen der bisherigen Dekanate entsprechen. Wir werden also, gemeinsam mit Unna, Fröndenberg, Schwerte, Kamen, Bönen und Bergkamen, ab 29.11.2026 zum „Seelsorgeraum Unna“ gehören.

 

 

Ziel ist es, die bisherigen Pfarreien aufzulösen und die Seelsorgeräume zu je einer neuen Groß-Pfarrei zu erheben. Dieser Auflösungs- und Fusionsprozess startet am 01.01.2028.

 

Im Laufe des Jahres 2027 werden für die neuen Seelsorgeräume Leitungs-Trios gebildet, die aus einem leitenden Pfarrer, einer pastoralen Koordination und einer Verwaltungsleitung bestehen. Ab 01.01.2028 gehen diese neuen Leitungs-Trios an den Start. In der Übergangszeit sollen die bisherigen Dechanten die Leitung der neuen Seelsorgeräume übernehmen.

 

 

Die Kirchenvorstände der bisherigen Pfarreien in den alten Pastoralen Räumen bleiben bis zur Errichtung der neuen Pfarrei in ihrem Amt und werden den Transformationsprozess in der Übergangsphase zusammen mit den pastoralen Gremien (Rat der Pfarreien) und dem bisherigen pastoralen Personal gestalten. Wenn die neue Groß-Pfarrei im Seelsorgeraum errichtet ist, erlöschen die bisherigen Pastoralen Räume.

 

Nach der erfolgten Fusion des Seelsorgeraums zur neuen Pfarrei (im Laufe der Jahre 2028 bis 2030) wird es für jeden Seelsorgeraum nur noch einen Kirchenvorstand und einen Rat der Pfarrei geben. Damit das kirchliche Leben vor Ort weiterhin lebendig gestaltet werden kann, werden Substrukturen gebildet: Es werden lokale Gemeindeteams oder thematische Gemeindeteams gebildet, die die Verantwortung für einen bestimmten pastoralen Ort oder ein pastorales Thema übernehmen. Auch die Kirchenvorstände werden Ausschüsse bilden, damit wirtschaftliche Verantwortung vor Ort übernommen werden kann.

 

 

Vor uns liegt ein spannender und herausfordernder Weg. Ziel ist es, die Kirche und das kirchliche Leben so zu gestalten („transformieren“), dass es den gesellschaftlichen Veränderungen und dem Rückgang an Kirchenmitgliedern sowie Seelsorgerinnen und Seelsorgern gerecht werden kann.