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Immobilienkonzept

Die Kirchenvorstände im Pastoralen Raum Lünen werden ein Konzept erarbeiten, in dem angegeben wird, in welchen der 22 Immobilien künftig Schwerpunkte gesetzt werden und von welchen Gebäuden sich verabschiedet wird.

Die Kirchengemeinden im Pastoralen Raum Lünen besitzen insgesamt 22 Immobilien: Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrheime und Kindergärten. Diese Immobilien verursachen hohe Energie- und Instandhaltungskosten. Es ist abzusehen, dass wir in den nächsten Jahren deutlich weniger Kirchensteuermittel zur Verfügung haben werden, mit denen die Gebäude unterhalten werden können.

 

Aus diesem Grund fordert das Erzbistum Paderborn von jedem Pastoralen Raum, darüber nachzudenken, auf welche Gebäude in Zukunft verzichtet werden kann und wie die übrigen Gebäude sinnvoll und nachhaltig genutzt werden können. Das Erzbistum ermutigt die Pastoralen Räume, sich von Immobilien zu verabschieden, damit später noch genügend finanzielle Mittel für die seelsorglichen Aufgaben zur Verfügung stehen und nicht von den Energie- und Instandhaltungsausgaben überflüssiger Immobilien geschluckt werden.

 

Bei nüchterner Betrachtung wird man feststellen, dass im Pastoralen Raum Lünen auch nicht mehr alle Pfarrheime, Kirchen und Pfarrhäuser benötigt werden. Eine Konzentration und Zusammenlegung wäre sinnvoll und kostensparend.

 

Die Kirchenvorstände jedes Pastoralen Raumes müssen gemeinsam ein sogenanntes Immobilienkonzept für ihren Raum entwickeln und angeben, in welchen Gebäuden welche Schwerpunkte stattfinden sollen. Wenn in einem Pastoralen Raum kein Immobilienkonzept vorliegt und die Kirchenvorstände nicht bereit sind, sich von Immobilien zu verabschieden, erhalten die Kirchengemeinden deutlich geringere bis gar keine finanzielle Förderung mehr durch das Erzbistum bei Instandhaltungs- und Reparaturkosten für die Gebäude.

 

Die Kirchenvorstände im Pastoralen Raum Lünen werden künftig enger als bisher zusammenarbeiten müssen und können sich nicht mehr nur noch um die Belange der je eigenen Kirchengemeinde kümmern. Ein erstes gemeinsames Treffen aller Kirchenvorstandsmitglieder im Pastoralen Raum Lünen ist leider nicht zustande gekommen, da sich nur die Hälfte der KV-Mitglieder dazu angemeldet hatte. Nun werden die geschäftsführenden Vorsitzenden im Finanzausschuss dieses Thema weiter behandeln.